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Was ist RAW-Video?
CinemaKit · Aktualisiert:
RAW-Video zeichnet Sensormessungen auf, bevor daraus ein fertiges Farbbild wird. In einem Bayer-RAW-Workflow misst jedes Fotosite nur eine Farbkomponente; ein späterer Demosaicing-Schritt rekonstruiert daraus den vollfarbigen Frame. RAW lässt diese Entwicklung für die Postproduktion offen.
Was ändert sich, wenn du in RAW drehst?
Du kannst den Weißabgleich und die Entwicklung der Sensordaten neu festlegen, statt nur ein bereits gerendertes Bild zu korrigieren. Das hilft, wenn sich das Licht zwischen Einstellungen ändert oder du mehrere Takes angleichen willst. Belichtung und Rauschen hängen weiterhin von der Aufnahme ab: RAW kann ausgefressene Lichter nicht zurückholen und eine schlecht ausgeleuchtete Einstellung nicht rauschfrei machen.
RAW, Log und Codecs sind verschiedene Dinge
RAW beschreibt die Stufe der Bildverarbeitung. Log beschreibt eine tonale Kodierungskurve. ProRes und HEVC sind Codec-Familien zum Speichern von Video. Eine flach wirkende Vorschau beweist nicht, dass eine Aufnahme RAW ist, und eine Log-Kurve macht aus verarbeitetem Video keine Bayer-Sensordaten.
Plane den gesamten Workflow
Unkomprimiertes RAW erzeugt große Dateien. Prüfe vor einem langen Take die dauerhafte Schreibgeschwindigkeit, den freien Speicher und die Wiedergabe auf dem Computer, den du nutzen wirst. Beginne mit einem kurzen Clip, entwickle ihn und exportiere eine schnittfertige Datei. Behalte das RAW-Original, falls du das Grading später ändern musst.
CinemaKit nimmt auf unterstützter Smartphone-Hardware echtes Bayer-RAW in MLV oder CinemaDNG auf. Du kannst auf dem Smartphone sichten und graden oder das Material in CinemaKit Studio übernehmen. Verfügbare Kameras, Auflösungen und Bittiefen hängen vom Gerät ab, nicht von einer universellen RAW-Spezifikation.
Häufig gestellte Fragen
Sieht RAW automatisch besser aus?
Nein. Es gibt dir mehr Kontrolle über die Bildentwicklung. Licht, Belichtung, Objektivqualität und das Grading bestimmen weiterhin das Ergebnis.
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