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Was ist Open-Gate-Aufnahme?

CinemaKit · Aktualisiert:

Bei der Open-Gate-Aufnahme wird die gesamte verfügbare Bildfläche des Sensors genutzt, statt von Anfang an auf ein Ausgabeformat wie 16:9 zu croppen. Je nach Sensor erhältst du einen höheren oder breiteren Ausgangsframe und kannst den finalen Ausschnitt später wählen.

Ein Take, mehrere Ausgabeformate

Ein Ausgangsframe mit zusätzlicher Höhe hilft dir, Quer- und Hochformatversionen zu liefern. Plane zum Beispiel einen zentralen Bereich, der für einen vertikalen Ausschnitt funktioniert, und lass drumherum Platz für den horizontalen Schnitt. Open Gate nimmt dir keine Bildgestaltungsentscheidungen ab: Was am Rand eines weiten Bildes steht, kann im Hochformat-Ausschnitt verschwinden.

Open Gate ist nicht dasselbe wie 4K

4K beschreibt eine Auflösung; Open Gate beschreibt die bei der Aufnahme genutzte Bildfläche und das Seitenverhältnis. Eine Kamera kann einen gecroppten 4K-Modus und einen separaten Open-Gate-Modus anbieten. Keine der beiden Bezeichnungen verrät allein die Bildrate, die Bittiefe oder die mögliche Aufnahmedauer. Prüfe die tatsächlichen Modusinformationen, statt anzunehmen, dass alle Sensormodi gleich leistungsfähig sind.

Wann es auf dem Smartphone sinnvoll ist

Wähle Open Gate, wenn Flexibilität beim Reframing wichtig ist und der Speicher mithalten kann. Ein größerer RAW-Frame bedeutet mehr Daten zum Schreiben, Übertragen und Verarbeiten. Steht das finale Format fest oder ist eine dauerhaft stabile Aufnahme wichtiger, passt ein Crop- oder Oversampling-Modus womöglich besser. In CinemaKit hängen die verfügbaren Sensormodi von Smartphone und Objektiv ab. Auf dem iPhone ist 1440p ein Crop-Modus; Android kann auch 1440p mit Oversampling anbieten.

Technische Quellen

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